PU Bericht Burg Eisenfelden
Neben der Recherche im Internet sind auch die Hinweise von Anwohnern ein Grund, wieso wir manche Orte dann aufsuchen.
So auch bei der Burgruine Eisenfelden, hier machte uns Thomas, ein Anwohner aus dem Umfeld darauf aufmerksam, dass auf der
Ruine schon desöfteren ungewöhnliche Dinge geschehen sind. Nicht nur das schon so manches Mal Menschen in Angst das Gelände
verlassen haben, weil Ihnen unerklärliche Dinge passiert sind, nein auch ihm selbst ist schon so manches widerfahren auf der
Anhöhe. Er erzählte uns, dass er sich zusammen mit einem anderen Mann abends auf der Burg befand und als die beiden mit deren
Auto nach Hause fahren wollten, sprang der Wagen nicht an. Nachdem sie den Wagen überprüft hatten und aber nichts feststellen
konnten, um den Fehler beheben, beschlossen sie, die Nacht auf der Burg zu verbringen und noch einmal nachzusehen, wenn es wieder
hell ist. Am nächsten Morgen gingen die zwei Männer also erneut zum Auto - komischerweise sprang dieser dann sofort an.
Eine Geschichte über die Burg, die uns Thomas noch erzählte ist folgende:
Am 19. Dezember 1969 zerstörte ein Brand, der durch einen Blitzschlag verursacht wurde, große Teile der Burg, welche
leider auch bis heute immer mehr verfällt. Nach dem Feuer wurde diese von habgierigen Menschen geplündert, sei es Bilder,
Holzbalken - die Leute konnten alles gebrauchen. Ab diesem Zeitpunkt sollte nichts mehr so sein für die Plünderer, wie es vorher
war. Es gibt Berichte, die belegen, dass bei allen, die sich irgendetwas aus der Ruine mitgenommen hatten, der Blitz einschlug
und zwar genau dort, wo das Diebesgut gelagert wurde. Man kann es Zufall oder Fügung nennen, sehr ugewöhnlich ist es allemal.
Es gibt nicht sonderlich viele Daten über die Unterholznerburg, wie sie auch genannt wird, die wenigen Informationen nun hier
im Überblick:
Lage:
Das Gebäude wurde auf dem so genannten „Kaiserberg“ in Eisenfelden (Reischach) errichtet. Auf diesem Berg stand ehemals im
Jahre 1797 der „Burgstall Kaiserberg“ mit den mächtigen Wall-Graben-Anlagen von Vor- und Hauptburg.
Geschichte:
Wahrscheinlich geht der Burgstall auf eine Fliehburg des frühen 10. Jahrhunderts zurück. Eine mittelalterliche Nutzung als
Burg kann nicht nachgewiesen werden, obwohl Philipp Apian um 1554 Ruinen auf dem Keysersberg beschrieb.
1897 ließ sich der der Neuöttinger Ziegelfabrikant August Unterholzner ein romantisches Schlößchen auf dem Kaiserberg
erbauen, das seit dem Brand vom 19. Dezember 1969 zur Ruine verfällt.
Seit Oktober 2007 ist die Burg gekauft und wird renoviert.
EDIT: Der aktuelle Besitzer der Burg, Herr Nico Forster, ist am 16. Februar 2010 im Alter von nur 47 Jahren krankheitsbedingt
verstorben.
Bauweise:
Die damalige Villa war ein Blankziegelbau mit einem großen Burgturm im gotischen Stil; sie wurde umringt von etwa
2,40 Meter hohen Burgmauern, welche mit Zinnen besetzt und von vier Rundtürmen begrenzt waren.
Das Steingebäude mit den Innenräumen ist relativ gut erhalten und liegt inmitten des Eisenfeldner Waldes.
In den letzten Jahren verfällt die Burg zusehends mehr, und das Betreten ist nicht mehr ratsam. Die Raumaufteilung ist
kaum mehr nachvollziehbar, und die oberen Stockwerke sind komplett zerstört. So ist der größte Teil der Ruine
unzugänglich, wie auch die zahlreichen Kellerräume unterhalb der Burg, die verschüttet liegen.
Quelle: Wikipedia
Nach einer ersten Begehung am Tage zusammen mit Thomas, machten wir uns am 1.10.2010 auf den Weg, um eine ausführliche
Untersuchung auf dem Burggelände durchzuführen. Bereits bei der Erstbegehung war klar, dass hier größte Vorsicht geboten ist,
da die Burg schon sehr zusammengefallen war und auch viele Stolperfallen bereit hielt.
Das Obergeschoss, sowie der Keller waren nur durch eine improvisierte Treppe zu erreichen, die wohl die Bauarbeiter
mit Brettern gebaut hatten, um die einzelnen Stockwerke betreten zu können.
Wir versuchten uns bei einer ersten Begehung ein Bild von der Raumaufteilung der Burg zu machen, was uns aber nur zum Teil
gelang, da die Burg bereits in einem sehr schlechten Zustand war.
Die Fotodokumentation wurde begleitet durch ein Diktiergerät, damit spätere Auswertungsfehler ausgeschlossen werden konnten.
Das hatte den Grund, dass sich im Inneren diverse Graffities und Schmierereien befanden, die man bei der Begutachtung des Materials
durchaus als ungewöhnlich einstufen hätte können - dieser Fehlerquelle wollten wir durch die genaue Dokumentation zuvor
kommen.
Unsere Aufmerksamkeit lag anfangs bei der wirklich phantastischen Bauart und vielen Gegenständen, die sich noch in der Burg
befanden, so auch ein Flugzeugmotor, der im oberen Geschoss seinen Platz gefunden hatte...
Im Anschluss an diesen ersten Rundgang legten wir in den Zimmern/Stockwerken Diktiergeräte aus um etwaiige Auffälligkeiten auch
in unserer Abwesenheit festhalten zu können.
Nun versammelten wir uns im Erdgeschoss, wo für unser Sit in sogar noch ältere Sitzmöbel bereitstanden. Während der
Befragung lief auch unser Nightshot-Camcorder mit und es wurden Fotos mit der Nightshot-Kamers gemacht. Es war so still in diesem
Raum, dass man Flöhe hätte husten hören können. Wir stellten ganz banale Fragen wie die nach dem Namen oder Geburts.- bzw. Sterbedaten
aber auch spezifische Fragen, aufgrund der uns vorliegenden Geschichte.
Das Sit in dauerte verhältnismässig lange und so beschlossen wir, unsere Aufnahmegeräte wieder einzusammeln und damit die Untersuchung
auf der Burg abzuschliessen. Während unseres Aufenthaltes auf der Burg fiel uns nichts ungewöhnliches auf, was auf paranormale
Begebenheiten schliessen ließ.
Auch die Auswertung blieb bisher ergebnislos. Wir geben unsere Daten auch an Kollegen weiter, daher ergeben sich manchmal
nach Abschluss der Arbeit unseres Teams noch Auffälligkeiten.
Wir haben im Anhang noch ein paar Fotos der Burg, um die Eindrücke mit Ihnen zu teilen.






Abschliessend gilt unser besonderer Dank der Lebensgefährtin von Herrn Forster für die freundliche Genehmigung!
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