|
|
PU Bericht - Privathaushalt in Schöllnach
Wir hatten das Glück, dass wir noch Zutritt zu dem Haus bekamen, da die aktuellen Mieter schon dabei waren auszuziehen.
Mitunter die Erlebnisse, die die Bewohner dort hatten, führten dazu, dass sie sich nicht mehr wohl fühlten und lieber umziehen
wollten. Die Mieterin berichtete von Schatten, die vorbeihuschten und beklemmenden Gefühlen in bestimmten Zimmern des
Hauses. Bisher haben wir vergeblich versucht, etwas über die Geschichte des offensichtlich schon älteren
Wohnhauses herauszufinden. Lediglich ein paar Berichte von Anwohnern lassen uns vermuten, dass sich dort ein Zahnarzt befunden
haben muss.
Aufgrund der Größe des Hauses war es eine eher kleine Untersuchung, jedoch im Verlauf sehr interessant. Wir führten als Erstes
im ganzen Haus unsere Grundmessungen durch, also EMF und Temperaturmessung. Auf der Treppe hatten wir starke Schwankungen des
elektromagnetischen Feldes, was sich jedoch schnell aufklärte, weil sich hinter der Wand die Verkabelung der Stromverteilung
befand. Die Temperatur schwankte nicht wesentlich, also die Grundmessungen waren alle unauffällig.
Parallel zu den Magnetfeldmessungen und der Temperaturmessung machten wir bereits erste Fotos, auch ein Diktiergerät war immer
dabei. Bei unseren ersten Begehungen filmen wir meist auch um die Auswertung und die Protokollierung zu vereinfachen.
Jeder Raum wird hierzu genau unter die Lupe genommen und auch eine Grundrisszeichnung wird bereits angefertigt.
Nachdem wir nun unsere wichtigsten Messungen und die Protokollierung weitestgehend abgeschlossen hatten, entschlossen wir
uns dazu ein Sit in in dem Raum vorzunehmen, von dem die Mieterin uns sagte, das dieser am stärksten frequentiert sei.
Während des Sit ins verwendeten wir den Gauss Master um plötzlich auftretende Magnetfelder zu erkennen und auch der Camcorder
kam wieder zum Einsatz, damit wir etwaiige Auffälligkeiten zeitnah aufnehmen konnten. Im Laufe des Sit ins konnten wir bewusst
herbeigeführte Schwankungen des EMF Checkers verzeichnen. Das heisst wir haben Fragen gestellt und es gab immer wieder Signale
die zu dem passten, was wir äußerten. Nachdem wir immer wieder kurze aber heftige Ausschläge hatten, beschlossen wir, zu versuchen
ein Schema zu erstellen, also ein kurzer Ausschlag für "Ja" und zwei kurze Ausschläge für "Nein". Wir forderten unser Gegenüber
immer wieder auf, das Gerät ausschlagen zu lassen, was auch passend erfolgte.
Alles in allem war das für uns eine sehr erfolgreiche PU, weil wir mit unseren Geräten provozierte Ausschläge erzeugen konnten.
Dieses "Experiment" werden wir sicherlich bei den folgenden Untersuchungen immer wieder ausprobieren! Ausser diesen bewusst hervorgerufenen kurzzeitig
erhöhten Messwerten konnten wir keine messbaren Annomalien feststellen. Da die Mieter inzwischen alle Schlüssel abgegeben haben, ist es uns leider auch
nicht möglich zeitnah eine Folge-PU zu machen.
|