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PU Burgruine Winzer
Am 20. März 2011 machten wir uns trotz der wiedrigen Witterungsbedingungen auf zu einer Untersuchung ganz in unserer Nähe.
Natürlich haben wir uns vorher mit den geschichtlichen Daten vertraut gemacht:
Die Burgruine Winzer, auch Burg Oberwinzer genannt, ist eine Burgruine auf einem Hügel, dem sogenannten „Schlossberg“,
über dem Markt Winzer im Landkreis Deggendorf in Niederbayern.
Die Ruine der Höhenburg in Gipfellage ist jederzeit frei zugänglich.
Der Ort Winzer wird bereits 1005 erstmals in einer Schenkungsurkunde erwähnt. Der Herzog von Bayern schenkte um 1009 den
Besitz dem Bischof vom Bamberg, dessen Ministeriale während des 11. Jahrhunderts dann zum Schutz des Gebietes die Burg Winzer
auf schon früher besiedeltem Gebiet erbaute und sich "Winzerer" nannte. 1190 fand eine Erwähnung als Reichslehen statt.
Die Winzerer wurden ab 1230 adelige Ritter, deren Geschlecht im Jahre 1324 ausstarb.
Von 1324 bis 1558 war die Burg im Besitz der Herren von Puchberg und 1558 bis 1603 im Besitz der Herren von Schwarzenberg.
Otto Heinrich von Schwarzenberg, der unter allen Herren von Winzer der mächtigste und reichste Ritter war, ließ die Burg
prächtig ausbauen. Nach 1603 ging der Besitz an Bayern.
Am 1. November 1744 wurde die Burg während des Österreichischen Erbfolgekrieges von ungarischen Husaren unter der Führung
des Pandurenführers Franz Freiherr von der Trenck gesprengt.
Im 19. Jahrhundert wurden die Reste der Burg als Steinbruch verwendet, später wurde die Ruine von König Ludwig I. unter
Denkmalschutz gestellt.
Von der im Kern frühmittelalterlichen Burganlage mit Bergfried und doppeltem Bering sind noch bis etwa 8 Meter hohe
Mauerreste erhalten.
Quelle: Wikipedia
PU-Bericht:
Wie bei jeder Untersuchung machten wir uns zuerst ein Bild von dem Gelände bei einem ersten Rundgang. Währenddessen wurde bereits
Film-, Ton- und Bildmaterial angefertigt. Messtechnisch haben wir uns nicht so sehr auf die Geräte verlassen können, da die Witterung
sehr schlecht war, wie bereits erwähnt.
Von der ehemals stolzen Burg ist leider nicht mehr viel zu sehen, so dass die PU keinen grossen Zeitaufwand forderte. Es gibt auch
keine umbauten Räume mehr, es bestehen lediglich noch einzelne Mauern und ein Brunnen. Es blieb uns nach dem Rungang nur noch
der Sit-in bzw. eine aktive Befragung, welche mit dem Voice Rekorder aufgezeichnet wurde, sowie die genauere Untersuchung des
Brunnens, soweit uns dies möglich war. Nach ca. zwei Stunden hatten wir alles soweit untersucht und einige Aufzeichungen gemacht, also
packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Heimweg.
Da bereits während der PU keine erwähnenswerten Annomalien stattgefunden hatten, hat es uns nicht sonderlich überrascht, dass wir
auch keinerlei Bild-, Ton- oder Filmaufnahmen mit paranormaler Aktivität gefunden haben. Die Burg ist meist stark von Touristen
und Jugendlichen frequentiert, unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass es an solchen Orten schwierig ist, brauchbare Aufnahmen anzufertigen.
Trotz allem war es eine interessante und angesichts der schönen Aussicht eine sehr schöne PU.
Damit sich auch die Leser ein Bild machen können, die die Burg nicht kennen, hier ein paar Bilder von der Burg und unserer PU:

Aufnahme vom Fuss des Berges








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